HAPPINESS

A u f  d e r  S u c h e  n a c h  d e m  G l ü c k


 

Das Glück... ich suche es seit zehn Jahren. In Hunderten von Interviews in Deutschland und zuletzt fünf Jahre in China. Setze es in Wort und Bild.

 

Bin ich dem Glück dabei auf die Spur gekommen?

 

Nein. Wie könnte ich mehr wissen als die alten Griechen? Oder Goethe? Oder Goethes Faust? Ich bin ihm lediglich als Beobachter nahe gekommen. Zuletzt bleibt das Glück ein persönliches Mysterium. Es ereignet sich. Wird zur Heldenreise. Vielleicht. Vielleicht nicht. Besonders gerne ist es nebensächlich. Das mag ich. Manchmal steckt es mitten im Unglück. Das ist nichts Neues. Es ist flüchtig. Verdammt. Und so variabel. Oder zum Glück? Doch wie es auch ist, allein mein Blick kann ihm Konturen geben. Und so bleibt die einzige Frage: Welcher Teil von Geschichte will ich sein?

Auch in der Kunst. So sehr wir um Gestalt ringen. Wir sind Fragment. Wir packen nur an den Rändern. Unser Blick hält zuverlässig noch jede Definition auf. Das ist wunderbar. Er schützt das Tor zu unendlicher, genialer Tiefe und Freiheit. Ist Leben. Kunst ist Leben. Oder um es mit einem Zitat zu sagen, das mich schon so lange begleitet.

 

"Die Poesie ist der einzig konkrete Beweis für die Existenz des Menschen."

(Luis Cardoza & Aragon)

 


Wer ich bin? Und wo? Oder was?